"JUDAS" - von Lot Vekemans

Judas Iskariot - sein Name steht für Verrat. Er ist gekommen, um sich zu erklären, denn sein Anteil am Kreuzigungstod von Jesus lässt ihm keine Ruhe. Ein Mensch, der sich sicher ist, das Richtige getan zu haben und doch an sich zweifelt. Ein Mann, der versucht sich zu rechtfertigen und sich gleichzeitig mit seinem Schicksal abgefunden hat und seine Schuld bekennt. Was wäre passiert, wenn Judas Jesus nicht verraten hätte? Wie ist seine Rolle in der Passionsgeschichte zu bewerten? War er ein Werkzeug oder ein Opfer des Schicksals? Und was trieb Judas an?

Vekemans Judas spricht über Wut, Enttäuschung und seine Sehnsüchte, ohne die Verantwortlichkeit seines Handelns zu leugnen. Der Text ist Augenzeugenbericht, Verteidigungsrede, Image-Kampagne und Eingeständnis.

Regie: Tilman Gersch / Kostüme: Friederike Hildenbrand / Dramaturgie: Marlies Kink / Mit Sts. Timo Tank

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