Rezepte aus der Bibel
Ich mag Kochbücher. Gerne blättere ich in Rezepten und lese, wie eine echte italienische Lasagne, Salzburger Nockerln oder ein genialer Eintopf zubereitet werden. Da komme ich auf Ideen – oder denke: hmm, das würde ich so nicht machen.
Und wenn es was Besonderes geben soll, dann hole ich manchmal die ganz alten Rezepte wieder raus. Das zerfledderte Kochbuch meiner Mutter mit den handschriftlichen Eintragungen. Zwei Eigelb, nicht nur eins, etwas mehr Butter und weniger Zucker. Oder ich suche in der Zettelsammlung: den Steckrübeneintopf meiner einen Oma und die Welfenspeise meiner anderen Oma. Handschriftlich in Sütterlin notiert: „Abschlagen bis zum Kochen“.
Und wenn es was Besonderes geben soll, dann hole ich manchmal die ganz alten Rezepte wieder raus. Das zerfledderte Kochbuch meiner Mutter mit den handschriftlichen Eintragungen. Zwei Eigelb, nicht nur eins, etwas mehr Butter und weniger Zucker. Oder ich suche in der Zettelsammlung: den Steckrübeneintopf meiner einen Oma und die Welfenspeise meiner anderen Oma. Handschriftlich in Sütterlin notiert: „Abschlagen bis zum Kochen“.
Auch die Instagram-Algorithmen haben schnell gemerkt, dass ich an Rezepten hängenbleibe. Selbstgemachte Kartoffelgnocchi, gebackene Auberginen, schnelle Brötchen.
Rezepte verändern sich. Und das, was ich koche, verändert sich. So, wie die Welt sich verändert. Ich esse internationaler, weniger Fleisch und mehr Knoblauch. Ich verwende andere Zutaten und Gewürze, ich habe neuere Informationen über eine gute und gesunde Ernährung. Und ich pflege eine große Vielfalt: manchmal liebe ich es traditionell nach Art meiner Großeltern und manchmal experimentiere ich und probiere aus, was ich irgendwo gefunden habe.
So wie ein altes Kochbuch lese ich auch die Bibel.
